Dienstag, 11. Januar 2011

15 km Rheinzabern Winterlaufserie

Mein erster Wettkampf 2011 ist Geschichte. Eigentlich wollte ich in Dielheim den Dreikönigslauf mitmachen. Dieser musste aber wegen Glatteis abgesagt werden. Ich wollte aber meine Form testen. Also wo gibt es einen Ersatzwettkampf in der Nähe? In Rheinzabern werden 15 km gerannt. Meine Vereinskameraden vom TV Dielheim starten dort immer bei der Winterlaufserie. Ich schloss mich ihnen an und wir fuhren gemeinsam nach Rheinzabern zur berühmten Winterlaufserie, die mir in der Vergangenheit immer viel zu früh war. Nach Hawaii hatte ich eine lange Pause eingelegt und dann mit Lauftraining und Schwimmen wieder begonnen. Einmal pro Woche noch eine MTB Einheit. Auf Rennradfahren hatte ich bei dem schlechten Wetter keine Lust. Als es aber schneite und kalt wurde stieg ich endlich mal wieder auf die Langlaufski. Im Winter ist das einfach der beste Sport. Als der Schnee dann weniger wurde rutschte ich mit meinen Laufschuhen über das Eis und den Schnee weiter. Ein richtig schnelles Lauftraining ist da kaum möglich. Ich ging sogar einmal auf das Laufband als es draußen wieder einmal so eisig war, dass man mit Verletzungen rechnen musste.
In Rheinzabern ging ich also mit der Zielsetzung an den Start mal wieder so richtig schnell zu laufen, nachdem die Straßen nun eisfrei waren. Der Startschuss fiel und es ging gleich richtig zur Sache. Den ersten Kilometer lief ich in der Spitzengruppe in 3:10 min. Das war richtig schnell. Zu schnell für mich. Also ließ ich mich aus der Spitzengruppe zurückfallen. Zweiter Kilometer in 3:18 min. Das war schon eher, was ich laufen wollte. Den dritten Kilometer wollte ich in meiner angestrebten Kilometerzeit von 3:20 min laufen als ich auf einem nassen hervorstehenden Gullydeckel ausrutschte und wieder mein Außenband am Fuß überdehnte, dass ich in der Woche zuvor schon auf einer Eisplatte lädiert hatte. Kurzfristig dachte ich ans aufhören. Aber wenn ich den Fuß gerade aufsetzte waren die Schmerzen auszuhalten. In Linkskurven musste ich etwas langsam machen. Das angestrebte 3:20 min Tempo konnte ich nicht mehr halten, nicht nur wegen der Verletzung. Ich begann ganz schön zu japsen. Wenn man im Training nicht das Wettkampftempo simulieren kann, kann man auch nicht erwarten, dass es am Wettkampftag klappt. Bei der 10 km Marke ging ich mit 34:25 min durch. Ok ich wollte eine 33er Zeit laufen, aber unter diesen Umständen war das noch ok. Bis Kilometer 11 hatte ich einen Durchhänger. Der Bauch tat mir weh und ich hatte das Gefühl nicht genug Luft zu bekommen. Muskulär hatte ich keine Probleme. Auch der schnelle Anfang hat nicht wehgetan. Allerdings sollte man ja immer progressiv laufen. No risk no fun!. Ich laufe ja nicht so oft Laufwettkämpfe, deshalb kann ich mich nicht so gut einordnen. Es hat richtig Spaß gemacht so ein Tempo zu bolzen. Vielleicht halte ich es ja mal noch durch. Die zweite Gruppe konnte ich jetzt nicht mehr halten. Auf den letzten drei Kilometern holte mich dann auch noch die dritte Gruppe ein. Aber das war auch kein Beinbruch. Ich hielt mich an Carsten Bresser, der in Frankfurt schon um die 2:26 h auf den Marathon gelaufen war. Da war ich in bester Gesellschaft. Am Ende lief ich mit 52:14 min als 12. ins Ziel. In der Alterklasse war ich nur dritter hinter Markus Imbsweiler und Carsten Bresser. Aber ich war in den Jahren zuvor noch nie so schnell Anfang Januar. Das Training läuft also gut an. Bis zu meinem ersten Höhepunkt im Juli zum Frankfurt Ironman ist noch viel Zeit.

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