Das Rennen war dieses Jahr geprägt von dem schnellen Start von Holger Freudenberger. Keine Taktik sondern gleich von Anfang an ging es zu Sache. Ich hatte dieses Mal keine Uhr und keinen Pulsmesser dabei. Alles schön nach Gefühl. Ich wusste sofort, da durfte ich nicht mit laufen.
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| In Neuenheim am Neckarufer |
Auch nicht bei den ersten Verfolgern. Entweder ich hole sie noch ein oder sie sind einfach von Anfang bis Ende schneller. Bis auf Matze Pfähler war das auch so. An Brian Godsey und Sven Herzog bin ich wirklich wieder herangekommen aber meine letzten 3 km waren so miserabel, dass Felix Schumann und Sven Herzog wieder davon gezogen sind.
Bis zum Philosophenweg bin ich schön kontrolliert gelaufen.
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| Am Anfang Philosophenweg |
Dann ist Felix Schumann von hinten gekommen. An ihm konnte ich bis zum Kloster dran bleiben. Dei schnelle Bergabstrecke vor dem Kloster sind wir richtig gerast. Aber am besten ging es mir vom Kloster bis runter nach Ziegelhausen. Oben an der höchsten Stelle richtig wegsprinten, einen Becher Wasser in den Mund und über den Kopf und full speed ahead alle Bremsen lösen runter in die steilste Passage des Laufs. In der Mitte war ich an Sven Herzog dran und Felix Schumann war abgehängt. Wie man doch bergab Zeit gut machen kann mit langen Schritten und ohne Bremsabfederungsbewegungen ist erstaunlich. Es kostet nur sehr viel Kraft aber weniger Herz-Kreislaufanstrengung. Auf dem Flachen rüber nach Schlierbach musste ich kämpfen um an Sven Herzog dran zu bleiben. Aber an der steilsten Stelle an der Kirche in Schlierbach hörte ich sein Keuchen immer weiter weg. Das lief richtig gut bis zu den längeren relativ flacheren Stücken am Schloss-Wolfsbrunnenweg. Da kam wieder Felix Schummann von hinten und ich hatte keine Chance mehr gegenzuhalten.
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| Mein schwächste Phase am Schloß-Wolfsbrunnenweg hinter Felix Schumann noch vor Sven Herzog |
Jetzt warte ich bis meine Beine nicht mehr weh tun und weiter geht's mit dem üblichen Triathlontraining.



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