Montag, 16. Mai 2011

LBS Cup Liga Mannschaftswettkampf in Forst

Nach langer Zeit wieder mal ein Ligawettkampf mit der Mannschaft des SV Nikar Heidelberg in Forst. Zuerst 1000 m Schwimmen im Heidesee, dann 22 km Mannschaftszeitfahren und danach 7 km Laufen. Fünf Mann bilden eine Mannschaft, die Zeit des vierten wird gezählt.
Weil Forst quasi ein Katzensprung von Dielheim entfernt liegt ließ ich mich breitschlagen mal wieder für die Mannschaft des SV Nikar Heidelberg an den Start zu gehen.
Die Ligamannschaft des SV Nikar Heidelberg vor dem Start: v.l.n.r. Frank Horlacher, Mario Stuth, Klemens Bollinger und Sebastian Baier, Benni Göppert treibt sich im Wasser rum.

Beim Schwimmen bin ich gleich am Start beim Sprint insWasser umgeknickt und ging erst einmal mit einem Schock ins kalte Wasser. Auf den ersten hundert Metern schoss das Laktat nur so in meinen Körper. Das war ein Gefühl, das ich schon lange nicht mehr hatte. Ich fühlte mich richtig eingezwängt in meinen Neopren und bekam überhaupt keine Luft mehr. An Benni konnte ich überhaupt nicht dran bleiben, obwohl ich mir das eigentlich vorgenommen hatte. Erst ab der ersten Boje hatte ich mich beruhigt und einen Rhythmus gefunden. Trotzdem war es ein bisschen deprimierend, wie Benni vor mir immer wieder Rücken schwamm und immer noch schneller war als ich. Na, ja die hinteren sollen auch nicht abgehängt werden.
Vor allem das Zeitfahren in geschlossener Formation macht Spaß, wenn es richtig rollt. Doch leider war die Mannschaft auf dem Rad nicht ganz so homogen, dass wir es eher ruhig angehen lassen mussten. dennoch holten wir die vor uns gestartete Mannschaft schnell ein. Es entwickelte sich aber ein Katz und Maus Spiel, weil sich die Sportskameraden nicht überholen lassen wollten und ihrerseits uns immer wieder überholten. Dabei verloren wir auch unseren Klemens, der noch seinen 3 h Lauf in den Knochen hatte.
Gut dann lassen wir ihnen eben die kurzzeitige Machovormachtstellung. Wir blieben dann einfach 10 m hinter ihnen und rollten gemütlich dahin. Wir hätten uns sonst nur aufgerieben. Kurz vor dem Wechsel war es ganz einfach an ihnen vorbei zu gehen.
So richtig schnell wurde es nun beim Laufen. Wir waren ein perfektes Team. Jeder konnte um die 3:30 min/km laufen. Keiner ließ abreißen. Das bedeutete die zweitbeste Laufzeit der 2. Liga. auch in der ersten Liga wäre die Laufzeit noch sehr gut gewesen.
Endspurt


Am Ende war es der 7. Platz in der 2. Liga. Nicht schlecht für die Umstände. Das Schwimmen hätte etwas besser sein können. Beim Radfahren haben wir taktisch gehandelt und das Laufen war sensationell. Vielen Dank an meine Mannschaftskameraden, es hat Spaß gemacht.
Im Ziel: Mario Stuth, Frank Horlacher, Sebastian Baier, Benni Göppert 

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