Dienstag, 29. Juli 2014

Endlich wieder Heidelbergman

Das Beste liegt so nah... 

Der Heidelbergman hat wieder gezeigt, warum ich diesen Sport nach über 30 Jahren immer noch so gerne mag: eine anspruchsvolle Strecke, harte Konkurrenz und vor allem begeisterte Zuschauer. So viel Spaß hatte ich schon lange nicht mehr bei einem Wettkampf. Vor lauter Ironman und Langstrecke habe ich vergessen, wie schön doch auch eine Kurzstrecke vor der Haustüre sein kann. In Zukunft werde ich das wieder öfter machen.
Drei Wochen nach dem Ironman in Frankfurt war ich natürlich nicht optimal vorbereitet auf eine Kurzstrecke, aber jetzt habe ich so viel trainiert, das wird auch noch für die Strecke in Heidelberg reichen.
Beim Schwimmen war ich so dicht an der Spitze wie schon lange nicht mehr; nur 2 min Rückstand und dabei war ich nicht mal auf top speed Niveau.
Das Beste aber war diesmal das Radfahren. Ich glaube ich war noch nie so schnell wie dieses Mal. Ich konnte die Berge so richtig hochjagen. Klar die Anderen sind auch nicht schlecht, aber ich konnte mit jedem mithalten bis auf die Abfahrt. Zwischendurch musste ich ein paar Konkurrenten zur Fairness ermahnen. Wenn Windschattenfahren verboten ist, dann gilt das auch wenn kein Wettkampfrichter in der Nähe ist. Nach meiner Ermahnung fielen die Betrüger aus dem Windschatten und schnell zurück.
Beim Laufen musste ich meine Kräfte klug einteilen. Mit nur 2 Laufeinheiten nach Frankfurt in den letzten 3 Wochen konnte ich keine gute Zeit erwarten. Der Schlüssel zu einer guten Zeit in Heidelberg ist, sich beim Bergauflaufen nicht zu stark zu verausgaben. Wenn es nach der Wende wieder bergab geht, sollte man immer noch Power für das Bergablaufen haben. Mit Max lieferte ich mir ein packendes Duell.
Ich dachte immer ich wäre der beste Bergabläufer. Aber Max war noch viel schneller. Doch am Ende entschied die Gleichmäßigkeit. Ich konnte sogar noch ein paar Läufer überholen. So kam ich als 19. nach dem Radfahren noch bis auf den 14. Platz vor. Natürlich wäre ich mit einer speziellen Vorbereitung bestimmt 2 min schneller gelaufen. Meine Wechsel waren auch miserabel. Aber es hat trotzdem sehr viel Spaß gemacht. Nächstes Jahr sollte ich unbedingt wieder kommen. Ich muss meine Saisonplanung wieder mehr auf lokale Rennen und Mitteldistanzen ausrichten, weniger Ironman. Das liegt mir viel besser. Außerdem sollte ich öfter mit meinem Verein SV Nikar Heidelberg an Wettkämpfen teilnehmen. Wir haben dort wirklich eine tolle Gemeinschaft. Danke an alle, vor allem an Ines, Janosch und Benja.

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