Dienstag, 7. Februar 2017

Nicht Dirty Dancing sondern Dirty Race

Altersklassensieger M45

Wie fast jedes Jahr war ich Ende Januar wieder beim Dirty Race in Murr am Start. Das Dirty Race visiere ich gerne als erstes Ziel nach der Saisonpause im November an. Dann habe ich ein motivierendes Ziel während des Wintertrainings. Das Training ist dann wie eine Vorbereitung auf einen Sprint- oder Kurztriathlon aufgebaut, also kürzere eher schnellere Einheiten. Bei den Intervallen gehe ich trotzdem nicht an meine Grenzen. Erstens geht das nicht, weil ich noch ein paar Kilos zu viel drauf habe. (Ja das gibt's bei mir auch.) Zweitens ist es meistens kalt, so dass das schnelle Laufen oder Fahren nicht so einfach möglich ist. Wenn die Bedingungen zum Skilanglauf gut sind, ersetze ich die Wochenendeinheiten durch Skilanglauf.

Beim ersten Lauf 
Für das Dirty Race hatte ich mir diesmal vorgenommen, das Rennen gut einzuteilen. Das heißt eher langsam beginnen und dann zum Ende das Tempo zu steigern.
Letztes Jahr bin ich gleich mit der Spitzengruppe mitgelaufen, das hat dann das ganze Rennen sehr hart gemacht, weil ich immer langsamer wurde.
Dieses Mal habe ich es umgekehrt gemacht und es hat auch sehr gut geklappt. Der Kollege auf dem Bild hinter mir war der einzige, der nach einem moderaten Start noch besser nach vorne gekommen ist. Mein Zieltempo für die Läufe war 3:30 min/km. Das konnte ich nicht immer halten, aber wenigstens hatte ich keinen so starken Tempoabfall wie letztes Jahr.

Der erste Wechsel war richtig schnell, so dass ich eine Gruppe, die beim Laufen schon relativ weit weg war, in der Wechselzone wieder überholte. Es hat sich bewährt, beim MTB die Triathlonschuhe für die Straße zu verwenden und mit Gummis zu befestigen, wie bei einem normalen Straßentriathlon. Beim Dirty Race gibt es auf der Radstrecke keine Passage, bei der man absteigen und Laufen muss. Deshalb braucht man auch keine Mountainbikeschuhe.
Das Radfahren beim Dirty Race macht immer Spass. Es ist technisch nicht richtig schwierig aber durch einen steilen Berg mit Asphalt und weitere kleinere Anstiege trennt sich das Feld trotzdem ziemlich schnell.
Mein MTB ist ein bisschen in die Jahre gekommen. Mit 26 Zoll Laufrädern komme ich mir schon ein bisschen altmodisch vor. Aber mein Rad wiegt um die 8,5 Kilo. Dafür muss man bei 29 Zoll schon sehr tief in die Tasche greifen. Am Schluss kommt es doch auf die Power an, die der Fahrer produziert, der auf dem Rad sitzt.
In der Schneeabfahrt
So kämpfte ich mich über die Runden. Ich wurde überholt, aber auch ich überholte einige vor mir.

Beim zweiten Lauf konnte ich wirklich noch einmal schön Gas geben, obwohl das für mich immer schwerer wird das hohe Tempo im Laufen zu halten.
Zieleinlauf

An der Spitze kann ich nicht mehr mithalten. Das war früher mal. Trotzdem versuche immer das optimale Ergebnis herauszuholen.
Das war der Sieg in der Altersklasse M45.
Und es reichte immerhin noch zum 15. Gesamtplatz.

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