Dienstag, 30. Januar 2018

Schlamm ist ein Gemisch aus feinkörnigem Feststoff und einer vergleichsweise geringen Menge Flüssigkeit

Dirty Race 9. Platz overall 1. Platz SEN3

Erster Saisoncheck beim Cross Duathlon in Murr erfolgreich

Beim Dirty Race in Murr konnte ich meinen ersten Check des ersten Trainingszyklus 2018 erfolgreich abschließen. Besonders das Laufen stellt mich sehr zufrieden. Natürlich kann ich mit knapp 50 nicht mehr mit den Raketen mithalten aber ein Tempo von 3:30 pro km im ersten und im zweiten Lauf stimmt mich sehr zuversichtlich. Dieses Jahr habe ich mein Lauftraining besser auf meine aktuelle Leistungsfähigkeit abgestimmt. Der Jahresplan sieht wieder reverse periodization vor. Das heißt ich trainiere zuerst wie auf einen Sprinttriathlon, dann wie auf eine Kurzdistanz und dann erst folgt das Langdistanztraining.
Erster Lauf noch mit Zurückhaltung
Bild: Sandra Schlichenmaier
Der erste Check Sprint und 5 km Lauf kann also abgehakt werden.
Beim Mountainbike Part war es diesmal ziemlich schlammig, dadurch wurden Passagen, die sonst keine Probleme bereiten, zu einer Zitterpartie. Vor allem das Vorderrad musste bei Schräglage immer unter Kontrolle gehalten werden, sonst drohte der Sturz. Die Radzeiten waren dadurch entsprechend langsamer als sonst.
Ich kam durch alle schwierigen Stellen unbeschadet durch. Nur bei einer eher leichten asphaltierten Kurve rutschte mir das Vorderrad weg, als ich nach einer Schlammpassage wieder Tempo machen wollte. Ein harter Aufschlag auf dem Boden und etwas Haut und Blut blieben auf der Strecke. Unter Adrenalin hatte das aber keinen Einfluss auf den weiteren Wettkampfverlauf.
Das Radtraining lief bis jetzt auf Sparflamme mit 2 Einheiten pro Woche, davon eine auf der Rolle und einmal draußen 2 Stunden. Da konnte ich nicht viel erwarten. Während des Rennens kam es aber nicht nur auf rohe Power an, sondern auf Schlamm musste man die Kraft sehr dosiert einsetzen. Somit bin ich auch mit dem Radpart ganz zufrieden.
Steilstes Stück der Radstrecke
Bild: Sandra Schlichenmaier

Das Dirty Race macht einfach Spaß und ist für mich jedes Jahr ein stepping stone für die Motivation im Training während des Winters. Achim Seiter und sein Team machen da immer einen hervorragenden Job.
High Five mit Achim Seiter
Bild: Sandra Schlichenmaier

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